Dienstag, 21. Februar 2012

Ferienprogramm

Ich liebe es, wenn meine Kinder Ferien haben!

Man MUSS nicht früh aufstehen, aber man KANN - und ich tue es auch regelmässig und geniesse in aller Ruhe meinen Kaffee und arbeite ein oder zwei Stündchen, ehe die Kinder aus den Betten bzw. Zimmern gekrabbelt kommen.
Und man kann soooooooooooo viel Tolles unternehmen mit den Kids!

Joanna von Liebesbotschaft hat gerade ein paar Tipps veröffentlicht, was man in den Ferien bei schlechtem Wetter zur Beschäftigung der Raubtiere unternehmen kann. So ähnlich läuft das hier auch!

- Backen und Kochen ist IMMER gut - auch wenn meine drei plus Besuchs-Übernachtungs-Kind es gestern fast geschafft hätten, die Küche in Brand zu setzen beim Pfannkuchenbacken. ;) Sie haben diverse Kinderkochbücher (zum Beispiel dieses und dieses, nach denen selbst die Kleinste quasi alleine kochen kann) und wissen, dass ich einspringe, wenn sie Hilfe brauchen und dass sie ansonsten die Küche ganz für sich alleine haben und ins Chaos stürzen dürfen. ;)

- Basteln und anderes kreatives tun ist auch der Renner bei uns: im Moment gerade haben sie die Bügelperlen entdeckt und verstreuen sie im Esszimmer, äh, ich mein, sie gestalten wunderschöne Bilder damit.... Wobei ich da auch ähnlich wie Joanna einfach die Sachen hinstell ohne weitere Kommentare und sie machen dann einfach. Meistens finden sie auch einfach etwas, oder finden es wieder ;) und beschäftigen sich dann stundenlang damit.

- Raus bei jedem Wetter geht bei meinen Ex-Waldkindergarten-Kids natürlich auch und mit dem Hund steht eh jeden Tag ein Spaziergang auf dem Plan, jeweils mit null bis drei Begleitkindern....

- Theaterspielen finden sie toll. Da gehört Verkleiden und kreatives Stückeschreiben mit dazu. Sie überlegen sich ein Stück - angelehnt an Bücher, die sie gelesen haben oder Filme, die sie kennen - würfeln dieses mit jenem zusammen, schreiben Texte, kreieren Eintrittskarten, überlegen sich oft sogar eine Art Bühnenbild, proben, führen Regie und und und....

- Ausflüge sind bei uns eher selten. Schwimmbad find ich persönlich einfach doof und viel zu teuer. Museen mit Kinderprogramm sind hier im ländlichen Bereich nicht sooo dicht gesät, wobei in Heilbronn einiges geboten wird. Dort ist auch die Experimenta, die ist auch immer einen Ausflug wert. Und das Theater, in dem es ab und an Führungen hinter die Kulissen gibt, die die Kids inzwischen schon drei Mal mitgemacht haben. Ansonsten geht's oft die Kletterhalle, weil alle Kids gerne klettern und dort freien Eintritt haben. Oder in den nahegelegenen Wildpark, der auch bei schlechtem Wetter immer was zu bieten hat. Im Sommer - ausser in den Sommerferien, da ist es uns zu voll ;) - ist auch der Vergnügungspark Tripsdrill oft unser Ausflugsziel, aber da haben wir halt echt das Glück, dass der im Nachbardorf liegt und dank der kurzen Anfahrt die Dauerkarten immer voll ausgenutzt werden, weil man dann auch mal für nur ein paar Stündchen hingehen kann.

Ich selber sorge übrigens eher selten für Animation, seh ich nämlich nicht als meine Aufgabe an. ;) Meist beschäftigen sich die Kids selbst und finden was zu tun. Gerade malen und basteln sie, planen ihr Theaterstück und die Proben und überlegen nebenbei, wie sie im Garten was tipiähnliches bauen können mit den rumliegenden Ästen vom letzten Schneiden. Ist vielleicht bei Einzelkindern etwas schwieriger, aber drei finden da doch immer was zu tun. Und wenn es ihnen mal langweilig ist, dann lass ich sie sich auch durchaus mal langweilen, denn das fördert ihre Kreativität! So!

Freitag, 10. Februar 2012

Verschollen, eingefroren, abgetaucht...

....bin ich nicht, es sei denn, vergraben in so vielen anderen Projekten zählt da auch dazu!

Sorry für die lange Pause, es war so viel richtiges Leben um mich herum, dass ich nicht mal dazu kam, den Blog damit zu füllen! Ab sofort habe ich wohl aber wieder ein wenig mehr Zeit und Muße zum Bloggen, denn eines der Projekte ist nun erstmal abgeschlossen:

die Neugestaltung meiner lange, lange, lange vernachlässigten Erziehungsseite


Vom alten zum neuen Design war ganz schön viel Arbeit, aber ich bin absolut glücklich damit, wie es jetzt aussieht. Nun gilt es, neue Texte zu einzufügen und die Seite mit noch mehr Inhalten zu füllen. Und ich hab schon jede Menge neue Ideen dafür! Hach!

Ganz wichtig für die (werdenden) Mamas unter euch: es gibt auch ein Gewinnspiel zum Neustart der Seite und die Preise sind echt klasse! Ich konnte Didymos und Hoppediz davon überzeugen, jeweils ein Tragetuch bereitzustellen. Ausserdem jede Menge Bücher verschiedener Autoren und Verlage. Also für jeden was dabei! Bis zum Monatsende ist noch Zeit teilzunehmen, wie das geht, steht auf der Gewinnspielseite.

Also, klicken, mitmachen und teilen - denn das bringt Zusatzlose und damit zusätziche Chancen auf die Gewinne!

Freitag, 30. Dezember 2011

Schlüsselbundparade

Zeigt her eure Schlüssel....

Eine witzige Blogparade findet derzeit bei Das gelbe Schaf statt: die Schlüsselbundparade!
Sehr witzig, mal zu sehen, wie der Schlüsselbund anderer Menschen ausschaut und was es für eine Geschichte dazu gibt. Da will ich doch mal mitmachen!


An meinem Schlüsselbund ist nicht wirklich viel dran. Haustürschlüssel, Briefkastenschlüssel, ein Einkaufswagen-Chip und der Autoschlüssel hängen an einem Mini-Schlüsselband. Fertig!

Zu dem Mini-Schlüsselband kam ich, weil ich bis vor ein paar Jahren immer das eine oder andere oder auch gerne mal mehrere Kinder an der Hand, auf dem Arm, im Schlepptau hatte. Den Schlüssel in der Tasche zu suchen mit Kind auf dem Arm ist müssig und macht keinen Spaß. Also bekam mein Schlüssel ein langes Schlüsselband, das meist aus der (Hosen-)Tasche raushing und so das Finden und Herausnehmen des Schlüssels erleichterte. Inzwischen laufen die Kids (meist *g*) selbst und ich hab alle Hände frei zur Schlüsselsuche und so schrumpfte das lange Schlüsselband zu einem Mini-Schlüsselband, das mich immer noch an diese schöne Zeit mit dem Babyzwergen erinnert!

Nun bin ich gespannt auf viele weitere interessante Schlüsselbunde und die schönen Geschichten dazu!
Zeigt her eure Schlüssel!

Donnerstag, 29. Dezember 2011

"Geschenke aus der Küche" - Rezension

Wir sind ja hier die totalen Selbermacher. Likör, Backwerk, Pesto, alles mögliche wird hier in unserer Küche hergestellt - und gerne auch hübsch verpackt verschenkt. Manchmal als Verlegenheitsgeschenk, weil grad nichts anderes da war, oft aber auch, weil wir es verschenken wollen und wissen, dass sie der Beschenkte darüber freuen wird.

Da kam mir das Buch "Geschenke aus der Küche" von Blogg dein Buch grade gelegen, wenn auch viel zu kurzfristig, um daraus noch Weihnachtsgeschenke "nachzuzaubern". Das Buch stammt aus dem Topp-Verlag und kann dort auch bestellt werden.


"Kreative Geschenke aus der Küche" kommt in Hardcover und optisch sehr schöner Gestaltung daher. Beim ersten Durchblättern fallen die wunderschönen Farbfotos auf, die sowohl Rezepte als auch Verpackungsideen begleiten. Beinahe durchgehend ist je Rezept eine Doppelseite vorgesehen und die darauffolgende Doppelseite der dazugehörigen Verpackungsidee gewidmet. Die Aufteilung in verschiedene Rubriken wie "Sommerfrüchte", "Süße Lust" und "Wintergenüsse" bringt Struktur ins Buch. Ein Anhang mit Vorlagen für die Verpackungsideen rundet das Ganze ab.

Die Rezepte an sich sind einfach und nicht schwer nachzumachen. Als Anregung für kleine Geschenke sicherlich empfehlenswert. Auf den ersten Seiten fand ich auch jede Verpackungsidee wunderschön, bis die Ideen anfingen, sich zu wiederholen und einfach nur noch eine Abwandlung darzustellen, auf die man mit minimaler Kreativität auch selber gekommen wäre. Im Allgemeinen finde ich - vor allem verglichen mit der durchgehenden Schlichtheit/Einfachheit der Rezepte - den Verpackungsaufwand deutlich zu groß. Die Verpackungen sind alle recht schlicht gehalten, da kann man nichts dagegen sagen, man muss aber schon gut ausgestatteter Scrapper sein, um alle erforderlichen Materialien mal eben zur Hand zu haben. Wer die Materialbeschreibungen liest, findet dort mit Scrapbookpapier, Ösen und Ösenzange, Falzbein, Kraftpapier, Motivlocher: Kreis, Masking-Tape im Zweifelsfall böhmische Dörfer, ärgerlicherweise aber eben nicht gerade einfach beschaffbares Material notiert.

Alles in allem ein Buch mit netten Anregungen, sowohl was die Geschenke als auch deren Verpackung angeht. Ich hätte mir noch etwas abwechslungsreichere Verpackungsideen gewünscht und fände es sinnvoller, wenn das Buch ein wenig mehr an "Otto Normalbuchkäufer ohne Scrapbook-Materiallager" ausgerichtet wäre. Hätte ich mir das Buch für rund 17 Euro gekauft, ich hätte mich geärgert. So bekommt es von mir nur 3 der möglichen 5 Sterne! Das geht besser!

Samstag, 24. Dezember 2011

Eingefangen - die Woche im Netz #4

Wer sich ein wenig mit Klettern auskennt, kennt auch die verschiedenen Begehungsstile einer Route im Fels. Die hängen davon ab, ob man die Route ohne vorher zu testen oder auch nur zu schauen schafft oder ob man vorher geschaut hat oder ob man mehrfach getestet und versucht hat oder oder oder....

In der Halle gibt es diese Begehungsstile nicht, daher hat man sich beim Klettervirus Gedanken gemacht, welche neuen Begehungsstile bei Hallenkletterern sinnvoll einführbar wären. Have fun reading!

Eine sehr interessante Stellenanzeige fand ich beim Blog für Schüler! Überhaupt ein in weiten Teilen sehr lesenswerter Blog....

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Weihnachtliches Geschenkset

Nachdem die Beschenkte es gestern bekommen hat, kann ich es heute endlich hier zeigen.

Es gab ein kleines weihnachtliches Geschenkset bestehend aus einem Kärtchen, einer kleinen Flasche selbstgemachtem Rhabarber-Vanille-Likör in passendem Design und einem Schoko-Pralinchen, ebenfalls in passender Verpackung.


Das Kärtchen war - ehrlich gesagt *rotwerd* - ein Überbleibsel vom letzten Jahr.


Das Schild an der Flasche wurde dem Kärtchen angepasst.


Und mit einigen weiteren Papierresten entstand noch die Verpackung für die Praline.



Da lohnte es sich mal wieder, in der Restekiste zu kramen - es waren nämlich noch Schnipsel da von der Kartenproduktion des letzten Jahres.

Und so wurde der Rhabarber-Vanille-Likör gemacht:

Dienstag, 20. Dezember 2011

Regelschule vs. Montessori - Teil 1

Ich gebe zu, ich vergleiche ein wenig Äpfel mit Birnen. Ich vergleiche eine dritte Klasse Regelschule mit einer ersten Klasse in einer Regelschule, die nach Montessori arbeitet. Wer weiß, vielleicht fiele der Vergleich zweier erster Klassen anders aus, vielleicht auch der Vergleich zweier dritter Klassen. Vielleicht aber auch nicht. Und warum also nicht mal Äpfel und Birnen vergleichen - ist doch alles Obst!

Teil 1: Die Voraussetzungen

Eigentlich sind sich die Klassen ähnlich. Es sind recht kleine Klassen, knapp mehr als 20 Schüler, sehr angenehm. Beide Klassen haben einen ähnlichen Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund. Beide Klassen haben fähige Lehrerinnen - ja, es gibt auch das Gegenteil, auch die kenne ich! - die ihre Schäflein sehr gut "unter Kontrolle" haben. Beide Klassen liegen in "normalen" Stadtteilen - nicht in Wohngegenden der oberen Zehntausend, aber auch nicht in den Hochäusern der schmutzigen, lauten Innenstadt.

Ich werde den Vergleich aufteilen müssen und in Teilen erzählen, wie der Stundenablauf in der Regelschulklasse (Teil 2) ist und wie in der Montessoriklasse (Teil 3). Und ich werde, wenn mein Plan sich nicht spontan ändert, in einem vierten Teil ein Fazit ziehen und meine eigene Einschätzung abgeben.

Also, stay tuned!